Beim Search Engine Marketing sollte man nicht alles auf eine Karte setzen.

Zwar kann man Facebook nicht unbedingt als Suchmaschine identifizieren, aber man findet hier auch zahlreiche Informationen und außerdem ist Facebook das derzeit größte soziale Netzwerk, weshalb man tatsächlich überlegen sollte, ob man nicht auch eine Kampagne in Facebook starten möchte.

Man kann die Kampagne in Facebook nicht genauso planen wie bei Google weil Facebook eben ganz anders funktioniert. Natürlich ist die Zielgruppe wieder entscheidend, doch bei Facebook wird diese nicht etwa über die Suchfunktion angesprochen, sondern über die einzelnen Gruppen, die Zielgruppen konform vorher ausgewählt werden müssen. Zudem muss die Landingpage auch etwas anders gestaltet sein. Vor allem aber gibt es gravierende Unterschiede im Kampagnenaufbau. Facebook achtet auch sehr darauf, dass nur interessante Kampagnen erfolgreich sind. So werden Kampagnen mit einer geringen Klickrate schon nach kurzer Zeit keine Impressionen mehr generieren. Daher sollte man den FacebookAds darauf achten, die Kampagnen interessant zu machen oder sogar durch ausgefallene Dinge auf eine Dienstleistung oder ein Produkt hinweisen, da man dadurch erreicht, dass die Klickrate hoch gehalten wird.

Bestimmte Kampagnen werden von Facebook auch gar nicht zugelassen, weil sie einfach nicht zum Netzwerk passen. Das unterscheidet FacebookAds schon stark von den GoogleAds. So werden Kampagnen für Finanzdienstleistungen in Facebook kaum zu finden sein, Gewinnspiele oder Dating-anzeigen haben hingegen sehr gute Chancen, von Facebook akzeptiert zu werden, sofern diese den Richtlinien von Facebook entsprechen.

Die Vorteile der FacebookAds leigen auch in den Preisen, denn die Keyword-Preise liegen oftmals um ein Vielfaches unter denen bei Google. Ein weiterer Vorteil besteht auch darin, dass man ohne Probleme Bilder in die Kampagnen einbinden kann, womit man Interessiere auch schneller für die eigene Kampagne begeistern kann.

Bei der Erstellung einer Kampagne sollte man mehrere Anzeigen generieren und diese dann platzieren. Es hat sich auch gezeigt, dass die Klickraten in den Abend- und Nachtstunden nach oben schnellen. Durch gezieltes Targeting kann man hier einen guten Hebel ansetzen. Sobald sich zeigt, dass bestimmte Anzeigen besser laufen sollte man diese in ähnlicher Form nochmals bereitstellen. So erreicht man, dass die Klickrate nicht so schnell sinkt.

Fakt ist, dass Facebook für bestimmte Produkte und Dienstleistungen geradezu prädestiniert ist, wobei dies zum sozialen Netzwerk passen sollten. Gut angelegte Kampagnen können mehr Erfolg bringen als vergleichbare GoogleAds, da hier die Preise viel niedriger sind.

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